RB Leipzig schrieb am Samstag, dem 18. April 2024, Geschichte: Im Heimspiel von Eintracht Frankfurt gewann die sächsische Mannschaft mit 3:1 und holte damit den ersten Bundesliga‑Sieg am Main. Der Triumph brachte den Klub auf 59 Punkte und auf Rang 3, nur einen Sprung von der Champions‑League‑Qualifikation entfernt.
Wie verlief das Spiel?
Yan Diomande eröffnete in der 27. Minute mit einem Sololauf das Scoring für Leipzig. Kurz vor der Pause glich Hugo Larsson zum 1:1 aus (34.). Der Wendepunkt kam nach der Pause, als Antonio Nusa in der 70. Minute zum 2:1 traf. Zehn Minuten später erhöhte Conrad Harder auf 3:1 – das Endergebnis blieb unverändert.
Welche Rolle spielte Max Finkgräfe?
Trainer Ole Werner überraschte, indem er den ehemaligen FC‑Köln‑Profi Max Finkgräfe von Anfang an einsetzte, obwohl Nationalspieler David Raum auf der Bank saß. In seinem zweiten Startspiel für Leipzig nutzte Finkgräfe die Chance, indem er Nusa die Vorarbeit gab und damit seinen ersten Scorerpunkt im RB‑Trikot sammelte. Der 25‑jährige Außenbahnspieler zeigte über das ganze Spielfeld hinweg Einsatzbereitschaft und suchte immer wieder den Weg nach vorne – ein Vorgeschmack auf das Potenzial, das er aus Köln mitbrachte.
Was bedeutet das Ergebnis für die Tabelle?
| Statistik | Wert |
|---|---|
| Endstand | 3:1 |
| Punkte nach Spiel | 59 |
| Tabellenplatz | 3 |
Mit 59 Punkten liegt Leipzig nun nur noch einen Punkt hinter dem vierten Platz und hat damit die Champions‑League‑Qualifikation greifbar nahe. Frankfurt bleibt mit 42 Punkten auf Platz 7 und muss am kommenden Spieltag um Aufholjagd kämpfen.
Warum war Jürgen Klopp in Frankfurt?
Auf den Rängen des Frankfurter Stadions beobachtete Jürgen Klopp das Geschehen. Der Red‑Bull‑Chef, der selbst als Trainer von Liverpool große Erfolge feierte, wirkte begeistert und wirkte fast wie Glücksbringer für die sächsische Mannschaft. Sein Lächeln spiegelte die positive Stimmung wider, die das Spiel bei den 58.500 Zuschauern erzeugte.
Was steht als Nächstes an?
Leipzig muss das Momentum nutzen und die nächsten Spiele gegen direkte Konkurrenten angehen. Das Team hat gezeigt, dass es in der Lage ist, in schwierigen Spielen aufzublühen, wenn Trainer Ole Werner mutige Entscheidungen trifft. Der Fokus liegt nun darauf, die Punkte zu sichern und den Sprung in die Champions‑League‑Platzierung zu vollenden.
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