RB Leipzig hat sich von Trainer Ole Werner getrennt, nachdem das Team die Champions League erreicht hat. Der 59-jährige Jürgen Klopp, Global Sports Director von Red Bull Soccer, hat die Entscheidung gerechtfertigt. 'Ole hat einen Klasse-Job gemacht', sagte Klopp. 'Wir haben uns für die Champions League qualifiziert, aber wir müssen auch zeitgleich nach vorn gucken.' Die Trennung von Werner kam überraschend, da das Team unter seiner Führung den dritten Tabellenplatz erreicht hatte. Werner hat in Leipzig noch einen Vertrag bis 2027. Ein Nachfolger soll zeitnah präsentiert werden. Auch die Co-Trainer Tom Cichon und Patrick Kohlmann müssen gehen. Klopp wollte nicht über den Nachfolger spekulieren. 'An Spekulationen beteilige ich mich jetzt nicht', sagte er. 'Alles, was dazu zu sagen ist, kommt aus Leipzig.' Die Unzufriedenheit mit Werner soll es vor allem bei Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff und der globalen Fußball-Abteilung um Klopp und Ex-Nationalspieler Mario Gomez gegeben haben. Die von Werner implementierte neue Spielidee überzeugte dort nicht, zudem habe RB zur Qualifikation in die Champions League dem Vernehmen nach zu viel Glück benötigt. Der Argentinier Martín Demichelis soll Werner ersetzen. Demichelis war bislang Trainer von RCD Mallorca. RB Leipzig wird in den nächsten Tagen einen neuen Trainer präsentieren.
Transfer
RB Leipzig trennt sich von Trainer Ole Werner
RB Leipzig hat sich von Trainer Ole Werner getrennt, nachdem das Team die Champions League erreicht hat. Jürgen Klopp erklärt die Entscheidung
RB Leipzig Hub