RB Leipzig verliert mit 1:3 gegen Mamelodi Sundowns in Pretoria. Das Testspiel war ein ungewöhnliches Erlebnis für die Sachsen. RB-Torwart Peter Gulacsi fasst treffend zusammen: „Wir haben leider verloren. Aber es war ein geiler Abend, ein schöner Abschluss.“ U19-Spieler Samba Konaté traf für Leipzig. Die Südafrikaner feierten ihre drei Treffer mit allen Spielern und Betreuern auf dem Platz. Das Freundschaftsspiel in Pretoria vor 17.800 Zuschauern war von Beginn an mehr Party als Fußball. Die Sundowns-Fans sangen und tanzten 90 Minuten. In der Pause ließ Wheelspin-Star Sam Sam die Autoreifen qualmen. Ein DJ legte auf einer Hebebühne zehn Meter über dem Rasen auf. Und ständig sprühten Feuerwerksraketen am Spielfeldrand. RB-Manager Marcel Schäfer tanzte in der Pause mit. Er hatte im Stadion seinen ehemaligen Bundesliga-Kollegen Delron Buckley getroffen. „Der schnellste Gegenspieler, den ich je hatte“, meinte Schäfer. Nachdem die komplette Leipziger Mannschaft durchgewechselt wurde und der Faden komplett riss, war die Miene von Schäfer etwas finsterer. Kein Torschuss nach dem Seitenwechsel, drei Gegentore und ganz viele Eindrücke. „Wir haben eine neue Fußball-Kultur kennengelernt“, sagt Gulacsi. „Sie zocken sehr viel mit dem Ball, sind eine gute Mannschaft.“ Nur ein kleiner Wermutstropfen. Denn der Torwart bilanzierte: „Es war eine geile Saison. Wir haben sehr vieles richtig gemacht und unser großes Ziel, die Champions League, erreicht.“