RB Leipzigs Torwart Maarten Vandevoordt wird in der neuen Saison Stammtorhüter. Der 24-jährige Belgier steigt nach zwei Jahren als Zweitkeeper zur Nummer 1 auf, behält aber seine Rückennummer 26 – aus Aberglaube. "Ich habe schon mit der 26 in Genk gespielt und sie hat mich meine ganze Karriere begleitet", sagt Vandevoordt gegenüber BILD.
Warum behält Vandevoordt die Nummer 26?
Vandevoordt erklärt, dass die 26 für ihn eine besondere Bedeutung hat. "Ich habe mit 15 in der ersten Mannschaft debütiert und seitdem immer diese Nummer getragen. Sie hat mich durch meine Karriere begleitet, auch bei meinem Champions-League-Debüt." Der Torhüter respektiert zudem Peter Gulacsi, der seit Jahren die Nummer 1 in Leipzig trägt. "Es gab keinen Grund, etwas an dieser Konstellation zu ändern."
Wie reagiert Vandevoordt auf den Trainerwechsel?
Nach dem Wechsel von Ole Werner zu Martín Demichelis zeigt sich Vandevoordt begeistert. "Er ist ein netter Typ, ein Weltklasse-Verteidiger und steht für Intensität und Leidenschaft", sagt der Torwart. Vandevoordt hat keine Bedenken, dass Demichelis plötzlich wieder auf Gulacsi setzen könnte. "Ich habe am Ende der letzten Saison gut gespielt und gehe mit Selbstvertrauen in die neue Saison."
Was bedeutet das für Gulacsi?
Mit Vandevoordts Aufstieg zur Nummer 1 rückt Peter Gulacsi in die zweite Reihe. Der 36-jährige Klub-Legende könnte seine Rolle als Stammtorhüter verlieren. Vandevoordt betont jedoch, dass er Gulacsi respektiert und sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer Demichelis freut. Die Rückennummer 26 bleibt für ihn ein Symbol des Glücks und der Kontinuität.
