RB Leipzig war sich mit der TSG Hoffenheim und dem Mittelstürmer Fisnik Asllani über einen Transfer einig geworden. Asllani reiste nach Salzburg, um den Medizincheck zu absolvieren. Dann kam der Schock. Die Mediziner von RB hatten Bedenken, legten ihr Veto ein. Leipzig stoppte den Transfer und zog sich zurück. Nach Informationen der Zeitung ‚Bild‘ gab es bei den Ärzten langfristige Bedenken. Eine kurzfristige Reha hätte dabei nicht geholfen. Deshalb trafen die Verantwortlichen auch die Entscheidung, den Transfer des kosovarischen Nationalspielers abzublasen. In der offiziellen Mitteilung der TSG Hoffenheim war zwar auch von „medizinischen Bedenken“ die Rede, die Einschätzung der RB-Ärzte teilt die medizinische Abteilung der Hoffenheimer aber nicht. Im Kraichgau ist man laut ‚Bild‘ der Ansicht, dass die Leipziger Bedenken „massiv übertrieben“ sind. Bei der TSG wird Asllani jetzt wieder ins Training eingegliedert. Sportlich gesehen ist sein Verbleib ein Zugewinn für den Bundesligisten. Aufgrund einer Ausstiegsklausel waren den Hoffenheim-Managern die Hände gebunden. „Dass dieser Transfer nun nicht zustande kommt, ist für uns sportlich alles andere als eine schlechte Nachricht“, sagte Geschäftsführer Andreas Schicker. Vorerst kann Hoffenheim auf den Torjäger zählen. Sollte sich doch noch ein anderer Interessent mit einem Angebot melden und eine medizinische Drittmeinung einholen wollen, würde man Asllani aber weiterhin keine Steine in den Weg legen. In Leipzig werden derweil Alternativen auf dem Transfermarkt geprüft. RB Leipzig steht derzeit auf dem dritten Platz in der Bundesliga-Tabelle. Die Saison 2025 endete mit 65 Punkten, 20 Siegen, 5 Unentschieden und 9 Niederlagen aus 34 Spielen. Die jüngste Niederlage datiert vom 16. Mai 2026, als SC Freiburg RB Leipzig mit 4:1 besiegte. Die letzten vier Spiele endeten mit zwei Siegen und zwei Niederlagen. Derzeit ist Viggo Gebel verletzt.
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Fisnik-Asllani-Transfer platzt aufgrund medizinischer Bedenken
RB Leipzig stoppt den Transfer von Fisnik Asllani aufgrund medizinischer Bedenken. Die TSG Hoffenheim sieht die Situation anders.
