RB Leipzig wird am Dienstag (21 Uhr) im ersten Champions-League-Heimspiel dieser Saison auf PSV Eindhoven treffen. Das Team von Trainer Martín Demichelis wird den Rückenwind aus dem 6:0-Bundesliga-Kantersieg gegen Eintracht Frankfurt vom vergangenen Samstag mit in die Königsklasse nehmen. Die Mannschaft steht nach fünf Spieltagen mit neun Punkten auf dem fünften Platz in der Bundesliga und hat zuletzt eine wechselhafte Form gezeigt. In den ersten fünf Ligaspielen erzielte Leipzig 13 Tore, kassierte aber auch 10 Gegentreffer.
Martín Demichelis, der im Sommer als neuer Cheftrainer verpflichtet wurde, sieht die Partie als große Chance. "Das erste Heimspiel in dieser Champions-League-Saison ist eine zusätzliche Motivation", sagte Demichelis. Es müsse eine Verpflichtung sein, die letzte Leistung zu bestätigen, so der Argentinier weiter. Die Mannschaft will unbedingt vermeiden, an die enttäuschende Vorjahres-Kampagne erinnert zu werden, als man in der Gruppenphase nur einen Sieg bei sieben Niederlagen verbuchte und sang- und klanglos ausschied.
Demichelis zu Bakayoko
Ein personelles Thema vor dem Spiel war die Abwesenheit von Johan Bakayoko im Frankfurter Spiel. Demichelis stellte klar, dass es sich um eine interne Angelegenheit handelte. "Es war eine Kleinigkeit, die unter uns bleibt. Er ist ein guter Junge, wir haben alles besprochen", erklärte der Trainer. Bakayoko wird für die Begegnung mit PSV mindestens im Kader sein. Die Mannschaftsleitung hat Demichelis in jüngster Zeit öffentlich unterstützt, auch wenn der Trainer selbst die anhaltende Diskussion um seine Position kennt.
Stilduell gegen PSV
Gegner PSV Eindhoven wird von Peter Bosz trainiert, dessen Spielphilosophie der von RB Leipzig unter Demichelis ähnelt. Leipzig wird deshalb sein eigenes Spiel mit Tempo und Druck auf den Platz bringen. In der Offensive setzt man auf die in Form befindlichen Christopher Nkunku, der am Samstag einen Dreierpack erzielte und mit vier Saisontoren aktuell bester Torschütze des Teams ist, sowie auf Antonio Nusa und Ezechiel Banzuzi. Torhüter Maarten Vandevoordt zeigte gegen Frankfurt starke Paraden und Selbstvertrauen. Der Keeper parierte in der Partie gegen Frankfurt insgesamt sechs Torschüsse und hielt damit sein Tor sauber.
Die Niederlage zum Auftakt der Champions League in Como (1:4) Mitte September hat die Erinnerungen an die schwache europäische Saison 2024/25 wachgerufen. Ein Sieg gegen PSV wäre ein wichtiges Signal. Nächster Prüfstein in der Bundesliga ist dann das Auswärtsspiel beim FC Bayern München am kommenden Samstag. Den aktuellen Spielplan und die Tabelle finden Sie auf unseren Seiten zu den Spielplänen und Tabellen.
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