RB Leipzig hat mit dem 24-jährigen französischen Innenverteidiger Maxime Estève einen weiteren Legionär aus Frankreich verpflichtet. Der Abwehrspieler wechselt vom FC Burnley zu den Roten Bullen und unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2031.
Was ist passiert?
Der Transfer von Estève markiert die Fortsetzung einer Tradition: Bereits fünf französische Spieler stehen aktuell im Kader von RB Leipzig. Die Ablösesumme liegt bei etwa 25 Millionen Euro, wobei Boni den Betrag auf bis zu 30 Millionen Euro anheben könnten. Estève kommt mit Erfahrung aus der Premier League, wo er unter Vincent Kompany für Burnley 16 Spiele bestritt. Nach dem Abstieg der Clarets wechselte er für 12 Millionen Euro fest in die Championship, bevor der Wiederaufstieg gelang - und der erneute Abstieg folgte.
Warum ist der Transfer wichtig für RB Leipzig?
Estève bringt genau die Eigenschaften mit, die die Defensive der Roten Bullen sucht: Athletik, Spielaufbau mit dem linken Fuß und defensive Präsenz. Sportdirektor Marcel Schäfer betonte die Bedeutung des Transfers: „Er hat vieles, was wir brauchen: Größe, Athletik und die Fähigkeit, aktiv nach vorn zu verteidigen.“ Mit 100 Einsätzen für Burnley in zweieinhalb Jahren unterstreicht er seine Robustheit.
Wie passt Estève in den Kader?
Aktuell stehen vier Innenverteidiger im Team: Castello Lukeba (23), El Chadaille Bitshiabu (21), Abdoul Koné (21) und nun Estève. Leipzig verzichtete bewusst auf einen Verkauf, um den Transfer nicht zu gefährden. Die Franzosen sind damit die größte Ausländergruppe im Verein - gleichauf mit den Österreichern seit 2009.
Was kommt als Nächstes?
Estève selbst zeigte sich begeistert: „RB Leipzig steht für intensiven Fußball und große Ambitionen. Das passt zu mir.“ Die Saison startet für die Roten Bullen mit dem Ziel, in Champions League, Bundesliga und DFB-Pokal zu glänzen. Aktuell steht das Team auf Platz 3 der Bundesliga mit 0 Punkten und trifft am 20. September 2026 auswärts auf Bayer Leverkusen (6. der Tabelle). Viggo Gebel bleibt vorerst verletzt.
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