RB Leipzig hat mit Rocco Reitz einen starken Neuzugang für die Offensive verpflichtet. Der 24-jährige Ex-Kapitän von Gladbach unterschrieb beim Bundesliga-Dritten einen Fünfjahresvertrag bis 2031 und bringt 20 Millionen Euro Ablöse mit.

Was Reitz bei RB Leipzig erreichen will

Der Mittelfeldspieler, der in Gladbach bereits als Führungspersönlichkeit galt, setzt sich klare Ziele. „Wir wollen nicht nur ein Jahr in der Champions League spielen, sondern auch da bleiben“, betonte Reitz bei seiner Vorstellung. Neben dem internationalen Wettbewerb strebt er auch im DFB-Pokal weit vorne zu landen - „vielleicht sogar im Finale“. Persönlich will er so viele Scorerpunkte wie möglich sammeln, ohne dabei den Team-Erfolg aus den Augen zu verlieren. „Und ich glaube, von jedem ist es das Ziel, irgendwann mal Nationalspieler zu sein“, fügte er hinzu.

Warum Klopp den Transfer einfädelte

Jürgen Klopp, der neue Bundestrainer, kennt Reitz bestens aus gemeinsamen Zeiten in Gladbach. Der 59-Jährige und die sportliche Führung von RB Leipzig schätzen den Neuzugang für seine enorme Laufstärke, Sprintfreudigkeit und Zweikampfstärke. „Klopp hat den Transfer bereits im März verkündet und mit vorangetrieben“, hieß es aus Leipzig. Reitz überzeugte zuletzt in der deutschen U21, für die er bis Juni vergangenen Jahres 17 Länderspiele bestritt.

Reitz’ Weg zurück ins Spiel

Nach einem schweren Infekt kämpfte sich der Belgier zurück in den Kader. „Es war keine leichte Zeit, aber wir sind auf einem guten Weg“, sagte Reitz. Einen genauen Zeitplan gibt es nicht, doch die Werte stimmen. „Die Belastung wird jeden Tag mehr, dann schauen wir, dass wir schnell wieder auf den Platz kommen.“ Aktuell steht RB Leipzig mit null Punkten auf dem dritten Platz der Bundesliga, bereit für den Neustart.

Die nächsten Schritte für Leipzig

Mit Reitz im Kader will Leipzig die Champions-League-Plätze verteidigen und um den DFB-Pokal mitspielen. Die nächste Partie steht am 20. Februar 2027 gegen Eintracht Frankfurt an - dann geht es für die Roten Bullen um drei Punkte im Kampf um die Top vier.